Change Maker 50+: am 27. Oktober 2022 von 10 bis 16:30 Uhr Online-Tagung – einfach machen!

"Wir haben die Ideenrakete gezündet!", freuen sich die Initiatoren/-innen der Online-Tagung "Change Maker 50+ einfach machen", Dr. Leonie Koch, Klaus-Peter Mikulla, Susanne Sabisch-Schellhas und Nicole Schmutte. "Und nun geht es darum, gemeinsam mutig und innovativ die ‚Mondlandung‘ eines nachhaltigen Generationenmanagements in Unternehmen zu initialisieren!".

Eine derartige Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen, Branchen und Tätigkeitsfelder hinweg, hat Seltenheitswert und ist in der Realisierung dieser Tagung beispielhaft gelungen. Moderatorin Ann-Christin Stooß, "Diversity & Inclusion"-Managerin bei der Beiersdorf AG, begrüßte die Initiatoren/-innen, die über 40 Speaker/-innen sowie die insgesamt rund 280 Teilnehmenden zu Beginn der Veranstaltung.

VDie Moderatorin mit den Initiatoren/-innenom Change-Maker-Team wollte sie wissen, welche Ziele die vier für die Tagung haben. "Ich hoffe, dass viele Impulse den Weg von diesem virtuellen Ort in die Umsetzung in der Realität finden", so Dr. Leonie Koch von OTTO/Netzwerk #experienced.

Susanne Sabisch-Schellhas, Projektleitung von ddn Hamburg, blickt auf eine lange Auseinandersetzung mit dem Demografischen Wandel zurück: "Generationenmanagement ist seit 2012 ein wichtiges Thema im Demographie Netzwerk Hamburg. Wir haben von guten Beispielen gelernt, Instrumente für eine generationengerechte Personalarbeit vorgestellt und unsere Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis miteinander geteilt. Noch gibt es viel zu tun! Diese Konferenz soll helfen, Unternehmen zur Umsetzung von Generationenmanagement zu animieren!"

Warum es wichtig ist, das Altersbild in der Arbeitswelt zu verändern, beantwortete Klaus-Peter Mikulla von Beiersdorf/Netzwerk Neue Generation 50+: "Das Alter spielt keine Rolle, wenn man für ein Thema oder eine Aufgabe brennt. Darauf kommt es an!" Er schreitet mit bestem Beispiel voran – sein Brennen für das Generationenmanagement und die Perspektive 50+ merkte man ihm in jedem Redeanteil an. "Wir stehen vor großen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel und der Arbeitskräftemangel verlangen uns neues Denken, Mut und Pioniergeist ab", so Klaus-Peter Mikulla. "Das geht nur gemeinsam generationsübergreifend. Wer hier mutig und kraftvoll voranschreitet, hat als Unternehmen nachher auch die Nase vorn."

Nicole Schmutte, Bereichsleiterin Gleichstellung und Diversity beim Norddeutschen Rundfunk, stimmt ihm zu: "Wir haben ein riesiges Fachkräftemangel-Problem. In der IT-Branche ist es jetzt schon schwer ausreichend Personal zu finden. Ein gutes Demografie-Management und ein wertschätzender Blick auf die individuellen Stärken der Generation 50+ in den Unternehmen sind existenziell wichtig, um nicht den Anschluss in der digitalisierten Arbeitswelt zu verlieren – so kann unsere Konferenz dazu beitragen, diese Potentiale zum Leuchten zu bringen."

Von Feuer und Leidenschaft waren nicht nur die Impulse der Referenten/-innen geprägt, auch von den Teilnehmenden flogen immer wieder Emojis mit Herzen und klatschenden Händen durch den Bildschirm.

Keynote am Vormittag

Greta Silver

Greta Silver

YouTuberin, Podcasterin, Autorin und Influencerin für die Generation 50+
 
Lebenserfahrung als emotionales Grundeinkommen

Ein Strudel der Herzen durchzog den Bildschirm auch während der Keynote von Greta Silver, YouTuberin, Podcasterin, Autorin und Influencerin für die Generation 50+. Da war zunächst die Erkenntnis, dass die Lebensphase von 60 bis 90 Jahren genauso lang ist, wie die Phase von 30 bis 60 Jahren. "Was machen wir aus dieser Zeit! Diese lange Phase bietet so viele Möglichkeiten!", sagte Silver. Sie sieht sich als Fahnenträgerin und begeistert ihre 330.00 Follower mit dem gelebten Vorbild von "Lebensintensität" in jedem Alter.

Sie regte an, die Lebenserfahrung als emotionales Grundeinkommen zu betrachten. Niemand müsse sich durch sein Alter zurückgesetzt fühlen, denn umfangreiche Lebenserfahrung könne wirklich jede Person 50+ vorweisen und konstruktiv einsetzen. Wichtig sei allerdings eine positive Selbstwahrnehmung und Einstellung zum Altern.

Greta Silver"Dein Gehirn wird alles tun, damit du Recht behältst. Macht Euch zum Chef im Ring! Ihr könnt mit Euren Gedanken sogar körperliche Prozesse beeinflussen und ändern!", so Greta Silver. Was Altersbilder in unserem Kopf verändern, ist unter anderem in einer Studie auf der Website der Uni Konstanz zusammengefasst. "Menschen mit einem positiven Altersbild leben 7,6 Jahre länger, sind gesünder und glücklicher", berichtete sie.

"Also nehmt die Lebensphase 50+ selbst in die Hand und lebt Eure Vollversion!", motivierte Greta Silver abschließend die Zuhörer/-innen.

Podiumsdiskussion:

Generation 50+ relaunched –
Welches gesellschaftliche Bild wollen wir prägen?

 

Über die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten der Lebensphasen 50+ kamen die Gäste in der anschließenden Podiumsrunde ins Gespräch.

Podiumsrunde 1Zwischen acht und zehn Finger hielten die Gäste in die Kamera, als sie von Nicole Schmutte, Mitinitiatorin der Tagung und Moderatorin der Podiumsdiskussion, gefragt wurden, wie zufrieden sie auf einer Skala von eins bis zehn mit dem eigenen Altern seien. "Ich lerne immer mehr dazu und reife auch – das ist gut. Abzüge gibt es, weil ich mich aus körperlichen Gründen vom Skifahren verabschieden muss", erklärte Jan Koltze, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und Gewerkschaftssekretär, seine acht Finger in der Kamera.

Martina SchmeinkMartina Schmeink, Geschäftsführender Vorstand von Das Demographie Netzwerk, ddn e. V., gab die volle Punktzahl: "Ich finde das Altern cool, weil ich durch die Lebenserfahrung offener werde."

Zum Selbstbild vieler Menschen 50+ äußerte sich Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Seniorprofessor und Projektleiter am Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg: "Wir haben eine sehr leistungsfähige Kohorte an Älteren – kognitiv und auch vom Mindset her. Aber dennoch besteht das paradoxe Bild, Alter sei schlecht und von Defiziten sowie Leid dominiert." Auch in Unternehmen herrsche teilweise noch Ageism, also Altersdiskriminierung. Das sei katastrophal für eine Altersgesellschaft, so der Wissenschaftler.

Carola KleinschmidtCarola Kleinschmidt, Coach und Buchautorin zum Thema Älterwerden im Beruf, findet, dass sich unser Altersbild durch neue Bilder und Selbstverständnisse positiv aufladen lasse. "Die Frage ‚Was kann ich heute besser als noch vor 10 Jahren?‘ bringt das Potenzial von lebenserfahrenen Menschen zu Tage." Sowohl Ältere als auch Jüngere sollten ihren "unconscious bias", ihre unbewusste Voreingenommenheit, gegenüber anderen Altersgruppen hinterfragen.

Die zunehmenden körperlichen Beschwerden dürften bei der Diskussion aber nicht außenvorgelassen werden, beanstandete ein Zuhörer über den Chat. "Solche Einschränkungen gibt es aber auch in anderen Lebensphasen", konterte Greta Silver. "In der Schwangerschaft beispielsweise – da würde ich auch kein Bungee Jumping machen." Jetzt sei vielmehr die Zeit, Träume zu verwirklichen, da keine Kinder oder Verantwortlichkeiten mehr die Risikobereitschaft bremsen.

Carola Kleinschmidt hatte noch einen konkreten Tipp, für Beschäftigte, die sich aus Altersgründen übergangen fühlen: "Arbeiten Sie heraus, was Sie gut können und was gegebenenfalls Ihr Anteil am Projekterfolg war. Sie sollten sehr konkret formulieren, was Sie können und was Sie wollen!"

Prof. Dr. Hans-Werner Wahl"Unternehmen, die jetzt die Chance des Generationenmanagements verpassen, stehen in 20 Jahren schlecht da", gibt Prof. Dr. Wahl zu bedenken. "Veranstaltungen wie diese und auch die Netzwerkarbeit, wie ddn es seit vielen Jahren betreibt, bewirken eine Sensibilisierung und ein Umdenken in Unternehmen", ergänzt Martina Schmeink.

Auf die Frage der Moderatorin, ob das Altern von Männern anders wahrgenommen werde, gab Jan Koltze zu bedenken, dass Männer eigene – auch altersbedingte – Begrenzungen eher verleugnen würden. Zudem definierten viele Männer sich noch stärker als Frauen über ihre Berufstätigkeit. "Hier geht es bei beiden Geschlechtern um die Frage: Werde ich im Unternehmen noch gesehen?", ergänzte Greta Silver.

Jan KoltzeDie Teilnehmenden konnten gleich eine Sammlung an Ideen mitnehmen, wie sich Beschäftigte im Unternehmen Sichtbarkeit verschaffen können: Bingen Sie Ihre Ansprüche bei den Führungskräften zur Sprache, verkaufen Sie Ihre Leistungen nicht unter Wert, gehen Sie nicht in die Teilzeitfalle, machen Sie sich frei von Zwängen und überschreiten Sie Grenzen.

"Die Rolle der Politik ist eher eine begleitende, die den gesetzlichen Rahmen vorgibt", sagte Jan Koltze. Auch hier seien mit dem Qualifizierungschancengesetz und dem Teilhabegesetz etwas auf den Weg gebracht worden. Noch gäbe es zwar in den Unternehmen Abbauprozesse und Angebote für ein vorzeitiges Ausscheiden in den Ruhestand, aber der Fachkräftemangel ebne den Weg für eine neue Sicht auf ältere Beschäftigte und initiiere einen Lernprozess in den Personalabteilungen.

Erfahren Sie mehr über die Podiumsteilnehmenden und treten Sie gerne in direkten Kontakt:

 

Carola KleinschmidtCarola Kleinschmidt, Coach und Buchautorin zum Thema Älterwerden im Beruf

Kontakt: Kontakt über LinkedIn

Martina SchmeinkMartina Schmeink, Geschäftsführender Vorstand, Das Demographie Netzwerk, ddn e. V.

Kontakt: Kontakt über LinkedIn   email

Prof. Dr. Hans-Werner WahlProf. Dr. Hans-Werner Wahl, Seniorprofessor und Projektleiter am Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg

Kontakt: email

Jan KoltzeJan Koltze, Bezirksleiter Hamburg-Harburg und Sekretär der Industriegewerkschaft Bau Chemie Energie

Greta SilverGreta Silver, YouTuberin, Podcasterin, Autorin und Influencerin für die Generation 50+

Kontakt: Kontakt via LinkedIn   email

Nicole SchmutteModeration: Nicole Schmutte, Head of Equal Opportunity and Diversity NDR

Kontakt: Kontakt via LinkedIn   email

Workshops am Vormittag

 

Gerda-Marie AdenauLinda BosseLernen 4.0: Erfolgreich in die Karriere 50+ starten

Referentinnen: 

Gerda-Marie Adenau, Akupunkteurin für Karriere 50plus Kontakt via LinkedIn   email
Linda Bosse, Karriere-Magnet-Expertin Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Du bist 50plus, hast beruflich viel geleistet – und noch viel vor. Du weißt, Fachkräfte – auch in deinem Alter – werden dringend gesucht. Ein erfolgreicher Karriere-Neustart 50plus erfordert allerdings den wirksamen Einsatz der drei Karrierehebel Expertise, Personal Branding und Netzwerken.

In dem Workshop erfuhren die Teilnehmenden, wie sie mit unserer Strategie Lernen 4.0 ihre Zukunftskompetenzen entwickeln und die Karrierehebel optimal für den beruflichen Neuanfang einsetzen!

Anika DickmannMentoring für Frauen –  Perspektive als Mentorin oder Mentee

Referentin: 

Anika Dickmann, Referentin "Expertinnen-Netz. Mentoring für Frauen" email

Workshop:

50+, das bedeutet für einige: Erfahrungswissen weitergeben und nachfolgende Generationen unterstützen. Für andere bedeutet es biographisch: Neuanfang, Umbruch und Durchstarten. Im "Expertinnen-Netz. Mentoring für Frauen" hat beides Platz: Neue Mentorinnen und Mentees sind herzlich willkommen. Im Workshop haben die Teilnehmenden unser Angebot kennen gelernt, sich über Ihre eigenen empowernden Erfahrungen ausgetauscht und neue Perspektiven für sich entwickelt. Wir freuen uns besonders, dass im Anschluss konkrete Interessensbekundungen für die Teilnahme als Mentorin an dem "Expertinnen-Netz" eigegangen sind!

Präsentation

pdf Expertinnen-Netz. Mentoring für Frauen, Anika Dickmann

 

Carolin EitnerProfessionelles Offboarding gestalten – Ein Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen

Referentin: 

Dr. Carolin Eitner, Labour Management, Human Resources Management, People and Performance Strategy, Thyssenkrupp Steel Europe AG Kontakt via LinkedIn

Workshop:

Der Übergang in den Ruhestand ist nicht immer einfach. Sowohl Beschäftigte als auch Unternehmen tun gut daran, sich bewusst auf diese anstehenden neue Lebensphase vorzubereiten. In diesem Workshop erfuhren die Teilnehmenden, wie Offboarding professionell gestaltet wird, so dass es für Beschäftigute und Unternehmen ein Gewinn ist.
 

Heinz Frey Jana LunzChange Gründer/-innen 50+

Referent/-in: 

Heinz Frey,  Geschäftsführer, DORV-UG
Jana Lunz, Programm Managerin, Bereich Alter und Demografie, Körber-Stiftung   Kontakt via LinkedIn

Workshop:

Erfahrungen, Kompetenzen und Netzwerke sind die besten Voraussetzungen für den Erfolg als Unternehmerin und Unternehmer. Davon besitzen Menschen jenseits der Lebensmitte eine Menge. Warum dieses Kapital nicht einsetzen, um die Gesellschaft unternehmerisch besser zu machen. Seit 2019 vergibt die Körber-Stiftung jedes Jahr den Zugabe-Preis für soziale Gründerinnen und Gründer 60plus, um das Potenzial und die Innovationskraft älterer Menschen zu zeigen und sie zum Gründen zu motivieren. Jana Lunz begleitet dieses Programm und stand gemeinsam mit Heinz Frey, Preisträger 2022, im Workshop Rede und Antwort.

Heinz Frey ist Pionier für eine neue Form ländlicher Daseinsfürsorge. Für strukturschwache Regionen hat er ein Konzept für lokale Zentren mit Rundumversorgung aufgebaut. Dort werden an einer Ladentheke Lebensmittel, soziale und medizinische Dienste und Kultur angeboten. Die Zentren werden so zum neuen Dorfmittelpunkt und schaffen Arbeitsplätze. Sie sind Orte der Begegnung und verbessern unmittelbar die Lebensqualität vor Ort – für alle Generationen. Die Idee kommt an und wurde inzwischen auf 40 Orte übertragen. Von Heinz Frey erfuhren die Teilnehmenden, wie Gründung funktioniert, welche Erfahrungen er gemacht hat und warum es sich lohnt, gute Ideen in jedem Alter umzusetzen.

Barbara von GraeveWie Zahlen, Daten und Fakten Veränderung treiben

Referentin: 

Barbara von Graeve, Senior Consultant, FKi DIVERSITY FOR SUCCESS Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Wenn es um Diversity in Unternehmen und Gesellschaft geht, sind die Debatten häufig von großer Emotionalität geprägt. Zahlen, Daten und Fakten schaffen die Grundlage für messbare Veränderung durch validierte Maßnahmen. Davon brachte Barbara von Graeve einige mit und beleuchtete, welchen KPIs man besondere Beachtung schenken sollte.

Katharina GreiffIch weiß was, was du nicht weißt – Einblicke in das Generationen-Management und die Relevanz vom systematischen Wissenstransfer bei der DB

Referentin: 

Katharina Greiff, Senior Referentin Strategische Personalentwicklung und Grundsätze Nachwuchskräfte, Deutsche Bahn AG Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Der Workshop bot einen umfangreichen Einblick in das systematische Generationen-Management bei der Deutschen Bahn AG. Katharina Greiff zeigt auf, warum Wissenstransfer nicht nur bei der Generation der Babyboomer eine wichtige Rolle spielt. Sie erläutete, wie anlassbezogener oder kontinuierlicher Wissenstransfer in einem Konzern wie der DB eingeführt werden kann und wie beide Themen einander durchaus bedingen. Im Workshop fand ein reger Austausch mit HR-Verantwortlichen Vertreter/-innen wei

 

Sandra GürthMentoring als Tool in Cross Generation Cooperations

Referentin: 

Sandra Gürth, selbstständige zertifizierte Coach und Trainerin New Work Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Was braucht es um als Mentor durchzustarten und warum ist die Hemmschwelle oft so groß ins Handeln zu kommen? Könnte ich mir vorstellen in einem Cross-Generation Tandem zu arbeiten und was ist vor dem Start einer solchen Zusammenarbeit zu beachten? Diesen interessanten Fragen und vielen weiteren haben wir uns in meinem Workshop im Rahmen der Online-Tagung "Change Maker 50+" gewidmet.

Es gab spannende Einblicke in das Thema Mentoring und was Tandemarbeit im Alltag bedeutet. Gemeinsam haben wir Erfahrungen zu Vorteilen und Risiken der Tandemarbeit generell und in Cross Generation Tandems ausgetauscht und eine Risikovermeidungs-Strategie festgehalten.

Die Todays Take-Aways:

  • Jeder kann Mentor sein – es braucht nicht viel und bietet Vorteile für Mentee & Mentor
  • Tandem-Arbeit ist eine Form des Mentoring
  • Probiert Tandemarbeit in einer Cross-Generation-Konstellation
  • Vor Start eines Cross Generation Tandems muss ein Chemie-Check erfolgen, Ziele definiert und Risikovermeidungs-Strategien entwickelt werden.

 

Präsentation

pdf Mentoring als Tool in Cross Generation Cooperations, Sandra Gürth

Werner NeumerWissenstransfer umgekehrt: Reverse Mentoring

Referent: 

Werner Neumer, Grundsatzsachbearbeiter beim Demografiebeauftragten, Deutsche Bundesbank Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Beim Reverse Mentoring sollen Nachwuchskräfte erfahrenen Führungskräften etwas beibringen. Es ist eine wichtige Maßnahme zur Begleitung des demografischen und digitalen Wandels und bietet den Teilnehmer/-innen die Gelegenheit, die Gedankenwelt der anderen Generation besser zu verstehen. Der Wissenstransfer unterstützt die digitale Transformation und fachbereichs- und hierarchieübergreifendes Networking sorgen für eine offene, attraktive Unternehmenskultur.

Unterstützt wurde der Referent Werner Neumer von einem Reverse Mentoring-Tandem: Die Mentee Elke Düing, Leiterin der Bundesbankfiliale in Koblenz, und ihr Mentor Lukas Bill aus dem Bereich Weiterbildung im Zentralbereich Ökonomische Bildung, Hochschule und Internationaler Zentralbankdialog berichteten von ihren praktischen Erfahrungen mit Reverse Mentoring.

Präsentation:

pdf Wissenstransfer umgekehrt: Reverse Mentoring, Werner Neumer

Keynote am Nachmittag

Dr. Iréne Kilubi

Dr. Irène Kilubi

Initiatorin Joint Generations

 

Potenzial Generationenvielfalt: Warum Organisationen auf Altersdiversität setzen sollten 

Der Brückenbau zwischen den Generationen ist nach Ansicht von Irène Kilbi unumgänglich und mit ihrer Initiative Joint Generations auch ihr Herzensthema. Die Initiatorin JOINT GENERATONS und Gründerin & Geschäftsführerin brandPreneurs & brandFluencers belegt die Notwendigkeit mit Zahlen: Jede/-r vierte Beschäftigte sei älter als 45 Jahre und jede/-r dritte leide unter Altersdiskriminierung.

Altersdiversität sei für die gemeinsame Arbeit jedoch von Vorteil – auch wenn Erfahrung und Lebensumstände natürlich durch die Zeit geprägt seien, in die man hineingeboren wurde, und damit unterschiedliche Wahrnehmungen und Werte entstünden. Studien belegen, dass diverse Teams bessere Ergebnisse erzielen und Innovationen hervorbringen, weil aktuelles Fach- und Methodenwissen der Jungen und Erfahrungswissen der Älteren sich ergänzen. Age Diversity hat eine ausgesprochen positive Wirkung auf produktive Unternehmenskulturen.

"70 Prozent der Unternehmen sind überzeugt, dass eine Mehrgenerationenbelegschaft für den Erfolg wichtig ist – aber nur 10 Prozent sind vorbereitet", berichtete Dr. Irène Kilubi. Sie betonte, dass die Diversitäts-Dimension "Alter" mit den verschiedenen Generationen und ihrer Kooperation in Teams das Schlüsselthema der kommenden Zeit sei.

Dr. Irene KilubiBis zu fünf Generationen in Unternehmen müssten von den Personalabteilungen aktiv in den Fokus gerückt werden. In altersgemischten Belegschaften sehen mehr als 50 Prozent der Unternehmen auch Konfliktpotenzial. Sie müssten unterschiedlichen Ansprüchen und Werten, Altersstereotypen, asymmetrischen Führungskonstellationen, Wissensmanagement und Nachwuchsgewinnung gerecht werden.

"Alter" sei die Dimension der Diversität, die eine Klammer um alle anderen bilden könne, betonte Kilubi, denn jeder Mensch sei davon betroffen. "Was antworte ich wohl, wenn Unternehmensvertreter/-innen mich fragen, was die jüngeren Beschäftigten denn brauchen? Ich sage ihnen, dass sie das Gleiche wie die Älteren brauchen!".

Generationenmanagement sowie eine wertschätzende und dialogorientierte Unternehmenskultur sind unabdingbar für erfolgreiches Personalmanagement. Als Instrumente des Generationenmanagements empfiehlt Kilubi beispielsweise die Einstellung von Senior Praktikanten/-innen, Jobtandems, WOL-Gruppen oder Reverse Mentoring.

"Um Mitarbeitende mehrerer Generationen zu verbinden, sollten wir ihnen helfen, sich gegenseitig zu verstehen, unbewusste Vorurteile und Stereotypen zu überwinden", sagt Kilubi. "Denn Altersdiversität erfährt somit Wertschätzung und wird zum Erfolgsfaktor."

pdf Präsentation von Dr. Irène Kilubi von der Tagung "Change Maker 50+ einfach machen".

 

Lesen Sie hier das Interview, das Dr. Leonie Koch mit Dr. Irène Kilubi zum Thema "Potenzial Generationenvielfalt" geführt hat.

Podiumsdiskussion:

Generation 50+ for success –
Erfolgreiches Generationenmanagement in Unternehmen

 

In der Podiumsdiskussion am Nachmittag, die von Dr. Leonie Koch moderiert wurde, trat die Unternehmenssicht noch stärker in den Fokus. Katy Roewer, Bereichsvorständin Service bei OTTO (GmbH & Co. KG) und Schirmfrau des "Board of Diversity Networks", leitete mit einem klaren Statement ein: "Mitarbeitende müssen Führungskräfte noch mehr pieken, wenn sie beispielsweise wegen Altersdiskriminierung nicht gut arbeiten können. Es ist die Aufgabe der Führungskräfte dies zu ändern!".

Podium 2Aber auch Netzwerke von Betroffenen helfen bei der Sensibilisierung. "Den Begriff ‚Erfahrene Talente‘ hat das experienced-Netzwerk bei OTTO geprägt und er hat sich auch in der Führungsebene etabliert", so Roewer.

Prof. Dr. Jürgen Deller, Professor für Wirtschaftspsychologie der Leuphana Universität Lüneburg, konnte durch seinen vielseitigen Lebenslauf die Perspektive der Wirtschaft als auch der Wissenschaft vertreten. "Führungskräfte leisten die Übersetzungsarbeit, wenn der Weg klar ist. Wo Handlungsbedarf beim Altersmanagement besteht, kann z. B. mit dem 'Later Life Workplace Index' ermittelt und dann systematisch umgesetzt werden.

Dr. Voss"Altersdiversität ist die wichtigste Diversity-Dimension", stellte Dr. Eva Voss, Head of Diversity, Inclusion & People Care Germany and Austria bei BNP Paribas, fest. "Nur ein hollistischer Ansatz kann die herrschenden Strukturen in Richtung eines wertschätzenden Umgangs der Generationen miteinander verändern und damit Denkblockaden auflösen. Warum können wir uns beispielsweise nicht vorstellen, dass eine Person über 60 beruflich noch erfolgreich umschwenken kann?", so Dr. Voss.

Katy RoewerKaty Roewer ergänzte: "Gerade beim Recruiting muss man sich auch fragen: Will ich ein perfektes Profil auf die Stellenausschreibung erhalten oder möchte ich das perfekte Potenzial vorfinden? Das Potenzial zu erkennen ist der Schlüssel für erfolgreiches Recruiting."

Unternehmen täten gut daran, Perspektiven für ihre älteren loyalen und langjährigen Mitarbeitenden zu schaffen und nicht nur auf die Entwicklung der jüngeren zu setzen, riet Dr. Irène Kilubi, denn Jüngere verweilten durchschnittlich nur 2 bis 3 Jahre im Unternehmen.

Auch einen ganz praktischen Tipp für erfolgreiches Generationenmanagement gab Dr. Eva Voss: "Eine Altersstrukturanalyse wird bisher nur selten in Unternehmen gemacht. Dabei gibt es kostenfreie Tools, die in lediglich einem Tag durchgespielt werden können."

Erfahren Sie mehr über die Podiumsteilnehmenden und treten Sie gerne in direkten Kontakt:

 

Prof. Dr. Jürgen DellerProf. Dr. Jürgen Deller, Professor für Wirtschaftspsychologie der Leuphana Universität Lüneburg

Kontakt: Kontakt via LinkedIn

Katy RoewerKaty Roewer, Bereichsvorständin Service bei OTTO (GmbH & Co. KG)

Kontakt: Kontakt via LinkedIn

Dr. Irène KilubiDr. Irène Kilubi, Initiatorin JOINT GENERATONS und Gründerin & Geschäftsführerin brandPreneurs & brandFluencers

Kontakt: Kontakt via LinkedIn

Dr. Eva VossDr. Eva Voss, Head of Diversity, Inclusion & People Care Germany and Austria, BNP Paribas

Kontakt: Kontakt via LinkedIn

Dr. Leonie KochModeration: Dr. Leonie Koch, OTTO (GmbH & Co. KG)

Kontakt: Kontakt via LinkedIn

Workshops am Nachmittag

 

Dr. Nicola ByokStellenausschreibungen generationenfest machen

Referentin: 

Dr. Nicola Byok, Diversity-Managerin, Hamburger Hochbahn AG Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Schon mit der Stellenausschreibung entscheidet sich, ob Unternehmen es schaffen, Menschen aller Generationen für sich zu interessieren. Fühlen sich Menschen von einer Ausschreibung ausgeschlossen, vergeben Unternehmen die Chance, möglichst vielfältiges Talent und Kompetenz in ihren Bewerberpool zu holen. Im Workshop schauten sich die Teilnehmenden an, worauf man in Stellenausschreibungen achten sollte, um sie generationenübergreifend zu gestalten.
 

Jose Dardon MotaQuo Vadis Zielgruppe 50+? Trends und Schlussfolgerungen aus Sicht des Online-Handels

Referenten: 

Juan Jose Dardon Mota, Head of Innovation Management, otto group   Kontakt über LinkedIn

Workshop:

Egal ob Online-Shopping, Soziale Medien, Videospiele, Online-Dating oder Yoga: Die Generation 50+ erobert zunehmend Aktivitäten und Bereiche der Gesellschaft, die eigentlich eher jüngeren Generationen zugeschrieben werden. Doch was bedeutet diese Entwicklung für die Wirtschaft und insbesondere den Online-Handel? Welche Chancen und Potenziale ergeben sich daraus? Im Workshop wurde auf aktuelle Entwicklungen und Trends geschaut und gemeinsam Handlungsoptionen ermittelt.
 

Foto folgtWas macht ein Digital Mindset aus?

Referentin: 

Karina Haas, Collaboration Competence Center, Beiersdorf IT   Kontakt über LinkedIn

Workshop:

Digitalisierung hört man heute überall. Aber was ist Digitalisierung und was macht die Digitalisierung mit uns? Als "Cloud Collaboration Tools"-Expertin gab Karina Haas einen Einblick, was Digitalisierung für sie persönlich bedeutet, wie Tools ein Digital Mindset unterstützen können und wie ihr Team und die Gruppe "Die neue Generation 50+" bei Beiersdorf zusammenarbeiten, um dieses wichtige Thema voranzutreiben und alle im Unternehmen zu "enablen".

Präsentation:

pdf Digital Mindset, Karina Haas

Valeska GerullSylvia Hütte-RitterbuschNachhaltige Personalarbeit = Generationenmanagement – weg vom Greenwashing!

Referentinnen: 

Valeska Gerull    Kontakt via LinkedIn   email ,
Sylvia Hütte-Ritterbusch   Kontakt via LinkedIn   email,
Co-Founderinnen, GOKA ein Projekt der Neopera Business Consulting GmbH

Workshop:

In der Gesamtheit wurde deutlich, Generationen-Management und Age Diversity sind keine "nice-to-have"-Themen. Sie sind der Schlüssel für ein nachhaltiges People-Management, in dem die Ressourcen aller Generationen im Unternehmen genutzt werden. Im Workshop wurden: 

  • der Megatrend Nachhaltiges HR sowie dessen Hintergründe vorgestellt, 
  • die Stellhebel und Optionen für das HR Business hinterfragt, 
  • die Relevanz einer agediversen Belegschaft und Erzeugen von Awareness erlebt sowie erste Potenziale und  Qualitäten aller Generationen entdeckt und 
  • praktische Tipps und Tools für altersdiverses Attraction und Recruiting kennengelernt sowie ein Ausblick zu Re-, und Upskilling von bestehenden Mitarbeitergruppen gegeben 

 

Aufgelockert wurde der Input durch den Dialog der Moderatorinnen im X-Y-Tandem und die Einbindung der Workshop-Teilnehmenden durch Instantfeedback und Online-Surveys. 

Präsentation:

pdf Doggy Bag zum Workshop "Nachhaltige Personalarbeit", Valeska Gerull und Sylvia Hütte-Ritterbusch

 

Lesen Sie hier das Interview, das Dr. Leonie Koch mit Valeska Gerull und Sylvia Hütte-Ritterbusch zum Thema geführt hat

Und ein Video gibt es auch auf LinkedIn ...

Angelika KindtEhret Eure Oldtimer – Wertschätzung für ältere Mitarbeiter/-innen

Referentin: 

Angelika Kindt, Dipl.-Pol., MA Verwaltungswissenschaften, Autorin, Coach und seit 38 Jahren Unternehmerin. Neu aufgestellt 2020 im digitalen Raum als "Working Silverlady".   Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Fachkräftemangel? Wissensmanagement? Wie kann das sein?
Ehret die Oldtimer, denn sie haben einiges zu bieten! Auch wenn sie ab und an etwas Pflege und Zuwendung brauchen.

Warum es ein Gewinn ist, in einem altersgemischten Team zu arbeiten, zeigte Angelika Kindt aus. Mit den Teilnehmenden diskutierte sie die Fragen: Was können Alt und Jung voneinander lernen? Gibt es tatsächlich "älteres" Denken? Wie wertvoll ist älteres Wissen? 

 

Annkatrin MeyerWie schaffen wir neue Altersbilder?
Einblicke & Learnings der Ausstellungsmacher/-innen des "Dialog mit der Zeit"

Referentin: 

Annkatrin Meyer, Head of Research & Development, Dialogue Social Enterprise GmbH  Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Dialogausstellungen wie "Dialog im Dunkeln" und "Dialog im Stillen" stehen seit vielen Jahren für innovative und wirkungsorientierte Ausstellungskonzepte zum Thema Inklusion und gesellschaftliche Vielfalt. Sie sind Orte der Begegnung, des Dialogs und erlebnisbasierten Lernens. Dieser Workshop nahm die Teilnehmenden mit auf eine Reise in den "Dialog mit der Zeit" – eine Ausstellung über die Kunst des Alterns. Zum Teil interaktiv, zum Teil als Impuls, gab es einen Einblick hinter die Kulissen und die Methodik der Ausstellungsgestaltung. Die leitende Frage war dabei: Wie können wir einen Perspektivwechsel auf das Alter und Altern erreichen und Vorurteile überwinden?

 

Yani NeugebauerRalf StangeGründungen mit 50+ braucht das Land!

Referentin: 

Yani Neugebauer, Geschäftsführerin GRÜNDUNGSZENTRUM 50PLUS (GZ50+)  Kontakt via LinkedIn
Ralf Sange, Geschäftsführer Gründer 50plus   Kontakt via LinkedIn

Workshop:

Gründungen 50plus braucht das Land!

Personen 50plus besitzen einen enormen Wissens- und Erfahrungsschatz. Darauf basierend ein eigenes Geschäft zu gründen, kann sich jeder Fünfte vorstellen. (Forsa-Studie im Auftrag der Körber-Stiftung)

Yani Neugebauer und Ralf Sange sind – unabhängig voneinander – seit 2007 als Gründungsberater für die Generation 50plus tätig. Beide stellten fest, dass Gründungen in der Lebensmitte wichtig für Unternehmen und Gesellschaft sind. Die meisten Gründer wünschen sich eine sinnvolle Arbeit und möchten ihren Erfahrungsschatz weitergeben.

Ralf Sange gab einen Einblick in die Gründung eines sozialen Unternehmens, wobei die großen Potentiale der berufs- und lebenserfahrenen Gründungsinteressierten 50plus im Vordergrund stehen sowie die oft sehr persönliche Betroffenheit durch soziale Probleme, die mit Hilfe eines sozialen Unternehmens lösbar sein können.

Yani Neugebauer hat das Online-GRÜNDUNGSZENTRUM 50PLUS vorgestellt: dort werden Gründer unterstützt ihr Knowhow zu vermarkten. Sie erhalten alles aus einer Hand: von der passenden Geschäftsidee, über den professionellen Marktauftritt, bis zur Vermittlung interessanter Aufträge von Unternehmen..

Fazit: Gründer 50plus lösen aktuelle Herausforderungen in der Gesellschaft. Sie können einen wichtigen Beitrag zum Fachkräftemangel leisten.

Präsentation:

pdf Gründungszentrum 50plus, Yani Neugebauer

Dr. Karolin HelbigDr. Wiebke SteghUnser Gehirn+: Think outside the box – and outside the brain

Referentinnen: 

Dr. Karolin Helbig, Humanbiologin und Mindset-Coach für Führungskräfte und Trainerin Emotionale Intelligenz   Kontakt via LinkedIn   email
Dr. Wiebke Stegh, Psychologin, Business Coach, Hochschuldozentin und Autorin   Kontakt via LinkedIn   email

Workshop:

Was haben Elstern und unsere Gehirne gemeinsam? Unter anderem diese Frage erörterten wir im Rahmen unseres Vortrags auf der spannenden Online-Konferenz "Chage Maker 50+". Mit unserem sogenannten "extended Mind" (siehe gleichnamiges wunderbares Buch von Annie Murphy Paul) können wir alle unser Denken unterstützen – indem wir unseren Körper, unsere Umgebung und fremde Gehirne mit einbeziehen.

Ist es das Gehirn, das jemanden zum Experten macht, oder sind es vielmehr die vielen Erfahrungen einer Person, die sich in ihrem Körper "einprägen"? Ist Hot Desking nur bei der Generation 50+ unbeliebt oder auch bei der Generation 20+ (aber es fällt ihnen möglicherweise schwerer, das zu benennen)? Würde Zappeln zu besseren Ideen führen statt verordnetes starres Sitzen? Und warum brauchen wir alle mehr Pflanzen in unseren Büros? Das alles haben wir im Workshop besprochen.

Für Antworten auf diese Fragen schauen Sie auch gerne in die Präsentation und nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um zu diskutieren, wie sich das Denken erweitern lässt.

Präsentation

pdf Unser Gehirn+, Dr. Karolin Helbig und Dr. Wiebke Stegh

Fazit der Initiatoren/-innen

Wir danken allen Speakern/-innen und Teilnehmenden für ihren Beitrag zu der inspirierende Online-Konferenz "Change Maker 50+ einfach machen" am 27. Oktober 2022. Gemeinsam haben wir an dem veralteten Bild der Generationen 50+ gerüttelt und neue Perspektiven geschaffen.

Machen Sie gerne von den Kontaktangaben der Referenten/-innen Gebrauch. Wir hoffen auf regen Austausch, gegenseitige Beratung und neue Netzwerke rund um das Thema "Change Maker 50+".

Der große Zuspruch für dieses Event zeigt, wie viel Power und Potenzial in der Generation 50+ steckt und wie wichtig es ist, dieser Kraft eine Bühne zu geben. Netzwerken ist das Gold für den Change, für neue Perspektiven und für neue Altersbilder. Alle Generationen werden gebraucht, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

Mit der Online-Konferenz "Change Maker 50+ einfach machen" haben wir die Wahrnehmung des Themas auf ein neues Level gehoben, neue Ideen geboren, Netzwerke ausgebaut sowie Mut und Pioniergeist befeuert. Wir packen das Thema mit aller Kraft an und denken generationenübergreifend – think big! Gemeinsam arbeiten wir heute an der Arbeitswelt von morgen!

Mit dem Engagement vieler – und wir sind viele! – und mit der Kraft der Vernetzung können wir als Initiative "Change Maker 50+" über alle Regionen und sogar länderübergreifend arbeiten. Wir möchten Projekte und Kooperationen bündeln und verstärken, die die Bedeutung der Generationen 50+ ins richtige Licht rücken und mit konkreten Umsetzungsangeboten kleine und große Unternehmen sowie Einzelpersonen unterstützen.

Wir bleiben laut und machen die Rakete zum Dauerbrenner!

Dr. Leoni Koch

Dr. Leonie Koch

OTTO GmbH & Co KG

Dr. Leonie Koch, Kulturanthropologin und Content Managerin, ist Gründerin und strategischer Lead des Netzwerks #experienced bei OTTO. Neben diversen Digitalisierungsprojekten für Daten-QS & Data-to-Text treibt sie seit über fünf Jahren das Thema "Age Diversity & Generationenmanagement" im Unternehmen voran und ist Co-Founderin des unternehmensübergreifenden Meta-Netzwerk "Generationen50PLUS" – dem Award-Winner 2021 für Collaborative Approach des Impact of Diversity.

Ihre besondere Leidenschaft ist das Netzwerken, Kontakte zu knüpfen und die Menschen gemeinsam ins Tun zu bringen.

Kontakt:

E-Mail: Leonie.Koch@otto.de
Xing: Dr. Leonie Koch
LinkedIn: Dr. Leonie Koch
Twitter: Dr. Leonie Koch

Klaus-Peter Mikulla

Klaus-Peter Mikulla

Beiersdorf AG

Klaus Mikulla ist ein Macher und Kommunikator. Seit 46 Jahren arbeitet er in der Logistik und seit 37 Jahren bei der Firma Beiersdorf. Als Optimist, agiler Mensch, Initiator und Motivator steht er mittendrin im Leben und entdeckte mit 57 Jahren eine neue Leidenschaft: die Generation 50+. Er nahm die Dinge in die Hand, gründete das Unternehmensnetzwerk "Neue Generation 50+" und ist einer der Initiatoren/-innen des Meta-Netzwerks "Generationen50PLUS". Täglich lernt er neu hinzu, probiert sich aus, hält sich fit und ist außerdem ein engagierter Großvater. Er steht für Mut, Neugier, Engagement und positive Lebensenergie und verkörpert die neue Generation 50+.

Kontakt:

E-Mail: Klaus-Peter.Mikulla@Beiersdorf.com
LinkedIn: Klaus-Peter Mikulla
Tel.: 040 49092254

Susanne Sabisch-Schellhas

Susanne
Sabisch-Schellhas

ddn Hamburg/KWB e. V. 

Susanne Sabisch-Schellhas ist seit 22 Jahren als Projektleiterin bei der KWB e. V. tätig und setzt dort im Demographie Netzwerk Hamburg u. a. Konzepte für die Generation 50+ um. Besonderen Spaß machen ihr die Zusammenarbeit mit den Generationennetzwerken und die monatlichen Coffee Breaks 50plus.

Als typische Babyboomerin hat sie früh gelernt, beruflich flexibel zu sein: Als ausgebildete Gymnasiallehrerin fand sie nach sidesteps in Journalismus und PR in die berufliche Weiterbildung. Spannende Themen, gesellschaftliche Relevanz und Sinnstiftung sind ihr ebenso wichtig wie sympathische Kollegen/-innen und Kooperationspartner/-innen.

Ihre Vision: Immer agil und aktiv bleiben und niemals die Neugier verlieren.

Kontakt:

E-Mail: susanne.schellhas@kwb.de
LinkedIn: Susanne Sabisch-Schellhas und ddn Hamburg
Twitter: ddn Hamburg
Tel. 040 334241-415

Klaus-Peter Mikulla

Nicole Schmutte

Norddeutscher Rundfunk

Nicole Schmutte leitet den Bereich Gleichstellung und Diversity beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Altersdiversität ist ein Thema, das sie unter anderen maßgeblich vorantreibt. Sie hat den "Roundtable 50plus" im NDR initiiert, der Mitarbeitenden einen Austausch als Best Ager ermöglicht. Dabei geht es übers Netzwerken hinaus – es werden konkrete Maßnahmen diskutiert und vorangetrieben.

Nicole Schmutte ist Redakteurin und hat mehr als zehn Jahre als Live-Moderatorin im Fernsehen gearbeitet.

Kontakt:

E-Mail: n.schmutte@ndr.de
LinkedIn: Nicole Schmutte

Dank an Die Moderation

Ann-Christin StoossModeratorin:

Ann-Christin Stooß, Diversity & Inclusion Managerin, Beiersdorf AG

 

Ann-Christin Stooß führte uns mit Spaß und Energie durch die Veranstaltung. Sie ist Wirtschaftspsychologin und setzt sich dafür ein, unterbewusste Stereotypen im Unternehmen aufzubrechen und eine inklusive Wir-Kultur zu fördern. Sie baut dabei auf vielfältige Arbeitserfahrung im Personalbereich, Recht, Marktforschung und Marketing. Als Moderatorin von Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen, ist es ihre Leidenschaft unterschiedliche Perspektiven & Sichtweisen zusammenzubringen und nachhaltige Ergebnisse festzuhalten.
 

Danke für aktive Pausen

Imke DrewsFitnesstrainerin:

Imke Drews, GainPassion

 

Für aktive Pausen sorgte Imke Drews mit 15-minütigen digitalen Fitness-Sessions. Die "Mobility Break" ist speziell für Firmen konzipiert, um ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu bieten, die Muskulatur entlang der Wirbelsäule zu mobilisieren. Durch die Bewegungsschulung werden Haltungsschäden vorgebeugt und Verspannungen gelöst. 

Die sportliche Pause konnte im Sitzen oder auch im Stehen und ohne weitere Hilfsmittel durchgeführt werden. Die Übungen fingen bei der Hals- und Nackenmuskulatur an, gingen über die Schultern bis zum Rücken. Durch einfache aber effektive Übungen wurde der Oberkörper gelockert und Verspannungen gelöst.

Das Pausen-Angebot wurde als Energizer genutzt, damit danach mit neuer Power in den nächsten spannenden Programmpunkt der Tagung gestartet werden konnte.

Die Initiative

Das Meta-Netzwerk Generationen50PLUS ist eine Kooperation der Diversity-Netzwerke #experienced bei der OTTO (GmbH & Co. KG) , Neue Generation 50+ bei der Beiersdorf AG und dem Demografie Netzwerk Hamburg (ddn hamburg)

Die Generationen-Initiativen bei OTTO und Beiersdorf stehen bereits in einem langjährigen Austausch. Im Herbst 2020 haben wir uns mit ddn Hamburg zu einer Kooperation zusammengetan, um dem großen Bedarf nach einem unternehmensübergreifenden Austausch zum Thema Age-Diversity ein überregionales Online-Forum zu bieten.

Seit Anfang 2021 organisieren das Metanetzwerk in monatlichen digitalen Coffee Breaks 50plus sowohl inhaltliche Impulse wie einen intensiven Austausch.

Unser gemeinsames Ziel ist das Empowerment von Initiativen in weiteren Unternehmen und in Organisationen. Unser Angebot ist das Lernen voneinander und miteinander. Daher teilen wir offen unser Wissen, unsere Ideen und Ansätze. Und auch Herausforderungen lassen sich gemeinsam besser meistern.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil würdigte unser Engagement im Rahmen des "Change Maker 50+" mit der Auszeichnung "Innovatives Netzwerk 2022". Auf dem Innovationstag 2022 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) am 20. September 2022 lobte er: "Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ihre Arbeit steht stellvertretend für die vielen innovativen Projekte, die bundesweit tagtäglich von engagierten Menschen umgesetzt werden. Und sie zeigen uns: Wir können den Fachkräftemangel meistern – wenn wir alle an einem Strang ziehen." 

(Foto: v. l. Klaus-Peter Mikulla, Dr. Leonie Koch, Hubertus Heil und Susanne Sabisch-Schellhas, Bildquelle: © BMAS/Kevin Fuchs)

Lesen Sie hier mehr zur Auszeichnug von "Change Maker 50+".

Think big! Gemeinsam mit Nicole Schmutte vom NDR wollten wir unser Thema auf ein höheres Level heben und noch mehr Menschen ins Boot holen. Wir haben erstmals die Online-Tagung "Change Maker 50+ einfach machen" ins Leben gerufen und sind glücklich, dadurch mit Ihnen in den Austausch gekommen zu sein und neue Ansätze, Lebensläufe und Perspektiven kennengelernt zu haben.

Dank an Die Unterstützer

Logo: Beiersdorf      ddn     Logo: ddn Hamburg       Logo: INQA       Logo: KWB       Logo: NDR        Logo: Otto       Logo: Sozialbehörde

 

Fotonachweise:

Greta Silver: © Lotta Laabs
Iréne Kilubi: © brandPreneurs & brandFluencers
Dr. Leonie Koch: © Dr. Leonie Koch/OTTO
Susanne Sabisch-Schellhas: © Susanne Sabisch-Schellhas
Gerda-Marie Adenau: © Nick Heidmann
Linda Bosse: © Birgitta Petershagen

 

 

 

Heinz Frey: © Körber-Stiftung/Patrick Pollmeier
Jana Lunz:© Körber-Stiftung/Claudia Höhne
Barbara von Graeve: © FKi DIVERSITY FOR SUCCESS
Katharina Greiff: © Katharina Greiff
Jan Koltze: © Privat
Yani Neugebauer: © Jens Braune del Angel