Wie funktioniert Inklusion als fester Bestandteil der Diversity-Strategie?

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Vielfalt in Ausbildung und Arbeit

serch HINTERGRUND

Personalverantwortliche und Führungskräfte können durch die Rekrutierung und Einstellung von Menschen mit einer Behinderung neue Potenziale erschließen. Wenn Unternehmen inklusionsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen, können sie auch die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden besser erhalten und eine nachhaltige Bindung fördern.

Doch viele Unternehmen fühlen sich mit ihren Fragen rund um das Thema inklusive Ausbildung und Arbeit alleingelassen. Fachkräfte für Hamburg setzt im Rahmen von ddn Hamburg daher Veranstaltungen zur Arbeitsmarktinklusion um. Alles startete mit dem "Kick-off: Diversity & Inklusion" und führte zum "Forum Inklusion", das nun schon seit 2019 halbjährlich stattfindet.

users AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN

  • Obwohl die Hansestadt Hamburg das stärkste Bevölkerungswachstum der gesamten Metropolregion aufweist, vergrößert sich die reale und branchenübergreifende Fachkräftelücke in den Unternehmen angesichts des demografischen Wandels kontinuierlich.
  •  Damit Unternehmen den Anforderungen des sich verändernden Arbeitsmarktes im Strukturwandel gerecht werden, müssen zukünftig verstärkt qualitative Faktoren in den Fokus genommen werden, die der Förderung und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit aller potenziellen Arbeits- und Fachkräfte dienen.
  • Während Großunternehmen überwiegend eigene Strukturen und Ressourcen für die betriebliche Inklusion aufbauen können oder entwickelt haben, fehlt es bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) häufig an Erfahrungen, Wissen oder eigenen Ressourcen für die Umsetzung inklusiver Ansätze und Rahmenbedingungen.

 

star THEMENSCHWERPUNKTE

  • Sensibilisierung für die Potenziale und Belange von Menschen mit Behinderung in KMU mit Inklusionsambitionen und Inklusionserfahrungen
  • Impulse von Experten/-innen aus der Inklusionslandschaft zu betrieblichen Dimensionen von Barrierefreiheit, Nutzung von Hilfsmitteln, Gestaltung des Arbeitsplatzes und gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen im Unternehmen
  • Motivierung zur Rekrutierung, Neueinstellung, Ausbildung und Weiterbeschäftigung von Menschen mit Behinderung
  • Förderung von Inklusionsverständnis und Inklusionskompetenz zur Fachkräftesicherung und zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben
  • Praxisbeispiele von Unternehmensvertreter/-innen zu Gelingensbedingungen der betrieblichen Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung
  • Interaktive Umfragen zu eigenen Erfahrungen, Frage- und Antwortrunden mit den Experten/-innen, Austausch im Plenum und Information über erfahrene Anlaufstellen und ihren Unterstützungsangeboten

 

WEITERE INFORMATIONEN

Wie ist es um Menschen mit Behinderung am Hamburger Arbeitsmarkt bestellt? Dieser Frage widmet sich eine Analyse, welche die KWB im Auftrag der damaligen Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration im Rahmen des Aktionsbündnisses für Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk erstellt hat. Sie umfasst eine Sekundäranalyse amtlicher Daten sowie eine Bestandsaufnahme vorhandener Unterstützungs- und Förderangebote. Praxisbeispiele zeigen zudem auf, wie Inklusion in Hamburg umgesetzt wird. 

Download der Analyse zur Erwerbssituation von Menschen mit Behinderung in Hamburg (PDF, 2 MB)